Die Währung und Größenordnungen

Ein 500-Kenia-Schilling-Schein

Der Schilling ist in 100 Cent unterteilt, aber in der Praxis nutzt man nur Scheine und Münzen von 1 bis 40 Schilling. Als grober Anhaltspunkt ist ein Euro etwa 140 bis 150 Schilling wert; prüfen Sie den Tageskurs vor der Abreise, denn er schwankt. Halten Sie immer kleine Scheine (50, 100, 200 KES) für Taxis, Märkte und Trinkgeld bereit: Verkäufer haben selten Wechselgeld für einen großen Schein.

Bargeld abheben

  • Geldautomaten gibt es reichlich in Nairobi, Mombasa und den Touristenorten, deutlich weniger in den Dörfern nahe der Parks. Bevorzugen Sie solche in einer Bank oder einem Einkaufszentrum.
  • Abhebungen sind oft pro Vorgang begrenzt, und kenianische Banken berechnen zusätzlich zu den Gebühren Ihrer eigenen Bank: Eine größere Abhebung, dafür seltener, ist günstiger.
  • Informieren Sie Ihre Bank über die Reise und aktivieren Sie Zahlungen im Ausland.
  • Heben Sie nachts nicht allein in einer ruhigen Straße ab: siehe Betrug und Sicherheit in Kenia.

Mit Karte zahlen

Visa und Mastercard werden in den meisten Hotels, Stadtrestaurants, Supermärkten, Lodges und Safariagenturen akzeptiert, manchmal mit Aufschlag. Für kleine Einkäufe, Märkte und Transport braucht man Bargeld. Die Eintrittspreise der Nationalparks für Nicht-Ansässige sind in US-Dollar festgelegt und werden in der Regel online oder über Ihren Safari-Veranstalter bezahlt: Rechnen Sie nicht damit, am Tor bar zu zahlen.

M-Pesa: nützlich, aber nicht unverzichtbar

Ein M-Pesa-Agent in Nairobi

M-Pesa ist der Handy-Bezahldienst des Anbieters Safaricom, den die große Mehrheit der Kenianer nutzt. Sie erkennen ihn an den grünen „Agent“-Schildern und den „Till“-Nummern in den Geschäften. Ein Reisender kann eine Safaricom-SIM-Karte kaufen (mit Reisepass zur Registrierung) und M-Pesa aktivieren, aber nötig ist das nicht: Karte und Bargeld genügen für einen Urlaub. Wenn Sie es nutzen, prüfen Sie die Gebühren, laden Sie es bei einem Agenten oder per Überweisung auf und geben Sie nie Ihre PIN weiter.

Geld wechseln

Gewechselt wird in Banken, zugelassenen Wechselstuben und an Flughäfen. Die Kurse an Flughäfen und in Hotels sind ungünstiger als die der Wechselstuben in der Stadt. Bewahren Sie die Belege auf und lehnen Sie Straßenwechsler ab. Wenn Sie Dollar oder Euro in bar mitbringen, nehmen Sie neuere Scheine in gutem Zustand, denn alte oder beschädigte Scheine werden oft abgelehnt.

Trinkgeld

Trinkgeld ist nicht Pflicht, wird im Tourismus aber erwartet. Übliche (inoffizielle) Richtwerte:

Situation Richtwert
Restaurant 5 bis 10 %, wenn der Service nicht schon enthalten ist (Rechnung prüfen)
Safari-Fahrer und Guide etwa 10 bis 20 USD pro Tag und Fahrzeug, je nach Gruppe zu teilen
Personal von Lodge oder Camp ein gemeinsamer Umschlag am Ende des Aufenthalts oder 100 bis 300 KES pro Person für eine einzelne Leistung
Gepäckträger 50 bis 100 KES
Taxi aufrunden

Viele Restaurants berechnen bereits 10 % Service und Mehrwertsteuer: Lesen Sie die Rechnung, bevor Sie Trinkgeld geben. In Safari-Lodges legt man das Trinkgeld oft am Ende des Aufenthalts in eine gemeinsame Box an der Rezeption.

Fehler, die man vermeiden sollte

  • Zahlen Sie eine Safari nicht bar an einen Unbekannten: Nutzen Sie eine anerkannte Agentur, siehe Masai Mara ab Nairobi für die Leistungen.
  • Wechseln Sie nicht auf der Straße und lassen Sie einen Fahrer nicht standardmäßig „das Wechselgeld behalten“.
  • Tragen Sie nicht Ihr ganzes Bargeld bei sich: Verteilen Sie es auf Hotel und Tasche.
  • Prüfen Sie das Wechselgeld, besonders nach einer Abhebung in großen Scheinen.

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Zur Schätzung der Gesamtkosten Ihrer Reise siehe Reisebudget für Kenia; zum Zug an die Küste und zum Bezahlen vor Ort siehe den SGR-Zug Nairobi-Mombasa.