Nairobi: Straßenraub und Gebiete, die Sie meiden sollten

Die amtlichen Hinweise nennen vor allem den Diebstahl von Handys und Taschen, oft im Vorbeifahren von einem Motorrad aus oder durch das offene Fenster eines im Stau stehenden Autos. Einige Gewohnheiten:
- Autofenster geschlossen halten und Taschen außer Sicht, besonders an Ampeln und im Stau;
- das Handy auf der Straße eingesteckt lassen, besonders in der Nähe von Bus- und Bahnhöfen und des Flughafens;
- kein auffälliger Schmuck, keine auffällige Uhr;
- bei einem Überfall keinen Widerstand leisten: geben Sie, was verlangt wird.
Das Stadtzentrum (CBD) ist tagsüber belebt, nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie dort aber nicht zu Fuß unterwegs sein. Die britischen Behörden raten von bestimmten Gebieten ab, insbesondere Eastleigh sowie Slums wie Mathare und Kibera; besuchen Sie sie nur mit einem anerkannten einheimischen Guide.
Taxis, Fahrdienste und Geldabhebungen
Nutzen Sie für Fahrten lieber eine Fahrdienst-App (Uber, Bolt) oder ein von Ihrer Unterkunft gebuchtes Taxi als ein auf der Straße angehaltenes Fahrzeug; siehe unseren Ratgeber vom Flughafen ins Zentrum von Nairobi. Ausländische Behörden berichten auch von „Express-Entführungen“ in Nairobi: Das Opfer wird gezwungen, an einem Geldautomaten oder per Banking-App Geld abzuheben. Heben Sie tagsüber ab, in einem Einkaufszentrum oder einer Bank, und lassen Sie niemanden auf Ihren Bildschirm schauen. Zu Wechsel, Karte und Trinkgeld siehe Geld und Trinkgeld in Kenia.
Klassische Betrugsmaschen
- Freundliche Geldbitten: Ein Fremder spricht Sie wegen Schulgeld, Einkäufen oder Medikamenten an. Lehnen Sie höflich ab und gehen Sie weiter.
- Der falsche Guide oder nicht zugelassene Safari-Verkäufer: Vorsicht bei Leuten, die Sie auf der Straße oder am Flughafen mit einem Kampfpreis-Paket ansprechen oder Bargeld bzw. eine Überweisung auf ein Privatkonto verlangen. Buchen Sie über eine Agentur, deren Namen Sie prüfen können, mit schriftlichem Vertrag und Zahlung auf ein Firmenkonto oder per Karte.
- „Touristenpreise“ auf Märkten: Feilschen ist üblich; siehe Maasai Market oder, zu Festpreisen, Utamaduni.
- Elfenbein oder tierische Produkte: Sie sind illegal; lehnen Sie sie ab.
Auf Safari und an der Küste
Befolgen Sie in den Parks stets die Anweisungen Ihres Guides: nicht aus dem Fahrzeug steigen, Tiere nicht füttern, nachts im Zelt bleiben, wenn die Lodge das verlangt. Lassen Sie am Strand nichts unbeaufsichtigt und lehnen Sie aufdringliche Verkäufer höflich ab. Zu Wasser, Sonne und Malaria siehe Impfungen, Malaria und Gesundheit in Kenia.
Nützliche Nummern
- 999 oder 112: Notrufnummern (Polizei, Feuerwehr, Rettung); die 112 funktioniert vom Handy. Hilfe kommt oft langsam: In den Regionen sind Lodge oder Agentur schneller.
- Bei Diebstahl melden Sie ihn auf der nächsten Polizeiwache und bewahren Sie die Bescheinigung für Ihre Versicherung auf.
- Schließen Sie eine Reiseversicherung mit Rücktransport ab, besonders bei Safaris fern von Krankenhäusern.
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Bereiten Sie Ihre Reise mit Visum und eTA, dem Budget für eine Kenia-Reise und Nairobi an einem Tag vor.


